Die Insel Ziegenwerder

Bildurheber: V. Lange city-map

Einer alten Geschichte nach kam die Insel Ziegenwerder ganz einfach zu ihrem doch etwas außergewöhnlichen Namen. Es heißt das ein Ziegenhirte, namens Gottlieb, jeden Frühling seine Herde auf die Insel trieb, weil sie dort das frischeste und zarteste Gras zu fressen bekamen. Und jedes Zicklein, das dort geworfen wurden, sei von besonderer Lebenskraft und Fruchtbarkeit gesegnet.

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Bis zum Jahre 2003 war die Insel, auf der man zum Beispiel auch über einer aus Holz bestehende Hängebrücke gelangt, eine nahezu unberührte Natur, in der Bäume, Sträucher und andere Pflanzen ungehindert wuchsen, ohne das sie jemand zurecht stutzte. Doch von Frühjahr bis Herbst 2003 hielt der "Europagarten" Einzug auf dem Kleinod. Viele unterschiedliche Grünpflanzen, darunter auch Kakteen, Orchideen und Palmen wurden gepflanzt, Liegestühle und ein Panoramakino aufgstellt. Die überwucherten Gehwege wurden freigeräumt und befestigt und manch ein Frankfurter war gegen ein Eingreifen in dieses Stück Natur.

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Seit 2004 wächst und gedeiht die Flora und Fauna hier wieder ohne größere Eingriffe. Unter den verschiedensten Tierarten fühlen sich hier noch Schlangen, Eidechsen, Waschbären, aber auch Fasane sehr wohl.

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Heutzutage ist die Insel eins der beliebtesten Ausflugsziele der Frankfurter und auch Gäste aus anderen Städten lassen sich hierhin gern entführen. Der Biergarten in der Mitte der Insel erfreut sich jeden Sommer großer Beliebtheit und auch Konzerte finden hier in lauen Sommernächten statt.