Besonders beliebt ist der Aufstieg vom Kirnitzschtal zur großen Durchbruchhöhle im Neuen Wildenstein - dem „Kuhstall“. Durch dieses Felsentor hat man einen herrlichen Blick auf das Tal, welches von mehreren Felswänden begrenzt wird.Der Name „Kuhstall“ soll von Raubrittern der Burg Wildenstein benutzt worden sein, welche in der Höhle, die eine Länge von ca. 24 m, eine Höhe von ca. 11 m und eine Breite von ca. 17 m aufweist, gestohlene Rinder untergebracht hätten. Andere Quellen erzählen, dass Bauern aus der Umgebung in Kriegszeiten ihr Vieh und ihren Besitz darin versteckt haben.
An einer unscheinbaren Stelle an der linken Seite geht es zu einem Aufstieg, der „Himmelsleiter“ genannt wird. Über diese sehr schmale Treppe geht es hinauf zum Felsplateau des „Kuhstalls“. Hier oben können Sie noch die Reste der Burg Wildenstein sehen und den fantastischen Ausblick über die hintere Sächsische Schweiz genießen. Abwärts geht es über eine normale Treppe, da die „Himmelsleiter“ zu schmal ist, um Gegenverkehr zu verkraften. Unten angekommen haben Sie noch die Möglichkeit, sich durch das „Schneiderloch“ zu zwängen.