St. Paulus Dom zu Münster

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Der Grundstein des heutigen Doms wurde bereits im Jahre 1225 gelegt. Die aus Baumberger Sandstein erbaute Bischofskirche ist 109 Meter lang, das Hauptgebäude hat eine Höhe von
27 Meter. Die Türme messen jeweils 55 und 57 Meter. Die Architektur der Basilika ist romanisch geprägt, die verschiedenen Anbauten aus dem 16. Jahrhundert sind im gotischen Baustil.

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In der Eingangshalle erinnern die Fotografien an die Zerstörung im 2. Weltkrieg und den späteren Wiederaufbau. Jedoch wurde das prächtige gotische Portal an der Westseite des Doms nicht wieder aufgebaut.

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Der damalige Bischof Michael Keller gab einen Vorbau mit
16 modernen Rundfenstern, geordnet zu einem Rad, in Auftrag. Im Volksmund wird es
„Seelenbrause“ genannt, da es an einen Duschkopf erinnert. Ein Schmuckstück des Doms ist die Astronomische Uhr aus dem Jahr 1540 im Chorumgang. In der Domkammer werden Objekte der Goldschmiede und Textilkunst, religiöse Kunstschätze aller Jahrhunderte ausgestellt. Die Domkammer gehört heute zu den bedeutendsten Schatzkammern Europas.