Sorbische Osterbräuche in der Oberlausitz

Verschiedene Bräuche sind Ausdruck der Kultur und Lebensweise der Sorben. Das Osterfeuer, welches man in mehr als 100 sorbischen und deutschen Dörfern der Niederlausitz findet, beruht auf dem Volksglauben, daß das Feuer eine reinigende Kraft in sich birgt. Einer der bekanntesten sorbischen Osterbräuche ist das Verzieren von Ostereiern.

Ostern ist in den katholischen Kirchengemeinden das größte Fest. Am Gründonnerstag gedenken die Christen des letzten Abendmahles Jesu mit seinen Jüngern, am Freitag des Todes Christi am Kreuz. Deshalb schweigen am Karfreitag und Karsamstag die Glocken. In der Nacht zum Sonntag, der Osternacht wird die Auferstehung Jesu Christi in allen Kirchen verkündet. Am Ostersonntag kann man die Osterreiter in Prozessionen erleben.

Im Sorbischen Museum in Bautzen (auf der Ortenburg) sind, neben anderen Ausstellungen, alljährlich wechselnde Ausstellungen zu Bräuchen und Besonderheiten des sorbischen Lebens in der Osterzeit zu sehen.
Sorbischen Museum Bautzen: Tel.: 03591/42403


Die Sorbische Kulturinformation veranstaltet jedes Jahr (mit außerordentlicher, internationaler Resonanz) den Wettbewerb für die schönsten gestalteten Ostereier. Aufgeteilt in mehrere Kategorien verschiedener Verzier- und Maltechniken sind wahre Kunstwerke zu besichtigen und zu bewerten.
Sorbische Kulturinformation Bautzen: Tel.: 03591/42105


Verbringen Sie Ihren Osterurlaub in der schönen Oberlausitz, und erleben Sie traditionelle sorbische Osterbräuche.



Übernachtungsangebote finden Sie hier

Bildurheber: city-map Oberlausitz