KRABAT-Mühle

Die Grundlagen für die Idee der „KRABAT-Mühle“ liefern die vielen Geschichten, Sagen und Verfilmungen rund um die Figur „Krabat“ alias Johann von Schadowitz.

Krabat ist seit vielen Jahrhunderten in der Region verwurzelt und heute Mittelpunkt der thematischen Regionalentwicklung „Auf den Spuren des KRABAT“ in der sog. KRABAT-Region im Städtedreieck Bautzen – Hoyerswerda – Kamenz.

Die KRABAT-Mühle ist dabei ein Schlüsselprojekt der Oberlausitz.

Ausgangssituation

Die „KRABAT-Mühle“ (Schwarze Mühle) in Schwarzkollm ist der Ausgangspunkt für die verschiedensten sagenumwobenen Lebensstationen des Krabat. Einen neuen‚ deutschlandweiten Bekanntheitsgrad erlangte die Figur Krabat mit dem gleichnamigen Jugendbuch von Ottfried Preußler und dem Kinofilm Krabat (2008).Da die Handlung des Buches überwiegend in Schwarzkollm spielt, suchen immer wieder Touristen aus ganz Deutschland und inzwischen auch aus anderen europäischen Ländern die Lebensstationen von Krabat auf.

Die freireisenden Wandergesellen Deutschlands unterstützen das Gesamtvorhaben „KRABAT-Mühle“ seit dem Jahr 2006 aktiv mit. Das Gesindehaus – ihre Bude – stellt einen Anlaufpunkt und Aufenthaltsort für viele Wandergesellen aus Deutschland dar.

Mittels einer Vereinbarung mit der Filmgesellschaft hat sich der Verein umfangreiche Kulissen und Requisiten aus dem Film für die Nachnutzung am Originalschauplatz im Koselbruch gesichert. Der Verein ist Eigentümer einer Mühle, die noch aufgearbeitet werden muss. Die Mühlentechnik, die über ein oberschlächtiges Wasserrad angetrieben werden soll, wird sich im Mühlenturm der Schwarzen Mühle wiederfinden.