Goldener Reiter Dresden

Zu sehen ist August den Starken (Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen und zugleich König August II. von Polen) in der Haltung eines Caesaren im römischen Schuppenpanzer auf kurbettierendem Ross – mit Blick Richtung Hauptstraße. Er wird mit diesem Denkmal vor allem in seiner Eigenschaft als Schirmherr des barocken Neuaufbaus des 1685 abgebrannten Stadtteils des alten Dresdens als Neue Königsstadt (heute kurz Neustadt genannt) geehrt.

Bildurheber: Studio S

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Vermutlich stammt das Modell für das Denkmal von Hofbildhauer Jean Joseph Vinache. Im Jahr 1733 goss der Kanonenschmied Ludwig Wiedemann in seiner Werkstatt in Dresden-Friedrichstadt die Plastik in Kupfer. 1735 wurde die erste Feuervergoldung aufgebracht. Seit 1736 steht das Reiterdenkmal auf dem Neustädter Markt.

1945
überstand der Goldene Reiter eingelagert in einem Pillnitzer Felsenkeller
1956, zur 750 Jahrfeier, wurde der restaurierte Reiter wieder aufgestellt

Die Inschrift am Sockel, die Friedrich August I. als Kurfürst von Sachsen und König von Polen bezeichnet, lautet
"FRID.AUGUSTUS I. DUX SAXONIAE S.R.I.PRINCEPS ELECTOR ARCHIMARESCHALCUS IDEMQUE REX POLONIAE"

Fotos wurden von Studio S gefertigt.