Gate of Hope

Bildurheber: Gerd Leibrock - wikimedia.org

Das Gate of Hope ist eine architektonische Skulptur des US-amerikanischen Konzeptkünstlers Dan Graham, ein als Dreieckpyramide gestaltetes Tor aus Edelstahlprofilen und Einwegspiegeln.

Das Gate of Hope (Tor der Hoffnung) ist eine der Kunststationen, die zur Internationalen Gartenbauausstellung 1993 (IGA '93) in der Parklandschaft des Grünen U in Stuttgart errichtet wurden und nach der Ausstellung erhalten blieben.

Das auch als Pavillonskulptur bezeichnete Gate of Hope steht am Ende des Seilnetzstegs Lodzer Steg, der vom Rosensteinpark zum Osteingang des Leibfriedschen Gartens führt.

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Der Beirat Landschaft und Kunst des Stuttgarter Gemeinderats lud Dan Graham 1989 ein, einen Beitrag für die IGA '93 zu liefern. Sein erster Entwurf für einen Skateboard Pavilion, in dem „die Skateboarder ihre Sprünge von allen Seiten [hätten] gespiegelt sehen können“, wurde vom Planungsteam abgelehnt, weil man, wie Dan Graham glaubt, „dort keine Sportanlage für Jugendliche haben wollte“ („perhaps because the notion of a recreational attraction primarily for teenagers was not thought to be appropriate“).

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Für seinen zweiten Entwurf, den er ebenfalls 1989 vorlegte und der vom Planungsteam akzeptiert wurde, griff Graham auf die nicht realisierte Idee einer überdachten Brücke zurück, die er bereits 1987 für die Domaine de Kerguéhennec in der Bretagne konzipiert hatte. „Eine bestehende Holzbrücke, die einen kleinen Fluß überquert, [...] wird ersetzt durch eine Konstruktion in Form eines durchbrochenen Dreiecks, das eine überdachte Brücke bildet.“ Die Two-Way Mirror Triangular Bridge (Zweiwegspiegel-Dreieckbrücke) sollte aus großflächigenen Zweiwegspiegeln bestehen, während sich die Wände des Gate of Hope aus kleinen Einwegspiegeln zusammensetzen. Im übrigen sind sich das Modell der Brücke von Kerguéhennec und das Gate of Hope sehr ähnlich.