Der Czorneboh und das Cunewalder Tal

Am Wanderparkplatz in Weigsdorf-Köblitz beginnt die Wanderung zum 561 m hohen Czorneboh. Der „Grüne Strich“ ist das Wanderzeichen, das uns zunächst auf dem Siebenhügelweg immer leicht bergan in nördliche Richtung führt. Bald erreichen wir das Waldgebiet des Herrnsberges mit mehreren Steinbrüchen, unter anderem den beliebten „Märchensee“. Rechts geht es dann durch den Ortsteil Schönberg („Grüner Punkt“). Die Markierung „Grüner Strich“ führt uns anschließend hinauf zum nördlichen Kammweg.

Auf dem weiteren Weg zum Czorneboh erreichen wir einen mächtigen Granitblock mit einer größeren und einer kleineren Vertiefung. Auch im Sommer steht in diesen Auswaschungen stets Wasser.

Der Volksmund nennt die Gebilde „Teufels Waschbecken“ und „Teufels Seifennäpfchen“. Das Wasser soll der Sage nach heilende Kräfte besitzen, ewige Schönheit verleihen und wieder jung machen. Ob wir’s mal probieren?

Schon bald kommen wir an der Bergbaude und dem Aussichtsturm auf dem Czorneboh an.

Bildurheber: Lutz Maertens / Wikipedia

Der älteste steinerne Aussichtsturm ist begehbar. Vom Gipfel führt uns dann der Schleifenbergweg mit der Markierung „Roter Strich“ ins Tal nach Cunewalde mit der größten Dorfkirche Deutschland. Entlang des Cunewalder Wassers, vorbei am schönen Dorfteich in Weigsdorf – Köblitz, schließt sich die wunderschöne Rundwanderung.

Wegstrecke: ca. 12 km
Wanderzeit: 4 Stunden