Kurpark Bad Orb

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1900 von den berühmten Gartenbauern Siesmayer (Frankfurter Palmengarten) im Stile eines englischen Landschaftsparks angelegt, 8 ha groß (eingezäunter Teil), mit altem Baumbestand, seltenen Sträuchern, Bäumen, Schwanenteich, Gradierwerk, Konzerthalle, Lehr-Kräutergarten, Kneipp-Anlage und Barfußpfad.

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Gradierwerk im Kurpark (Saline) - Technikdenkmal und Inhalatorium
In Bad Orb, der bekannten Kurstadt im Park stehen Ihnen eine ganze Palette natürlicher Heilmittel zur Verfügung. Die Solequellen enthalten neben Kochsalz und Mineralien auch das wohltuende Kohlensäuregas, das prickelnd, anregend und heilsam aus der Erde kommt. Ein Solebad verbessert die Durchblutung und stärkt Herz und Kreislauf. Weitere Gaben der Natur sind Moor, eine in Jahrtausenden gespeicherte Heilkraft und Fango, feinst gemahlender Vulkanstein, die in Bad Orb zur Anwenung kommen. In Bad Orb finden Körper, Geist und Seele zur Entspannung mit den Heilmitteln aus der Natur.

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Das 155 m lange Gradierwerk, 1806 erbaut, ist als einziges von zehn Gradierwerken der einstigen "Saline Orb" erhalten geblieben. Es diente früher zur Salzgewinnung: Die Sole rieselte über den Schwarzdorn und wurde mit Hilfe von Wind und Sonne durch natürliche Verdunstung eingedickt (gradiert) und von erdigen Bestandteilen, die um den Dorn herum versteinern, gereinigt. Die Sole ging bis zu zehnmal über die Gradierwerke, bevor sie in die Sudpfanne kam. Die Eindickung diente zur Brennholzersparnis; die Solereinigung dazu, dass man schönes weißes Kochsalz bekam.

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Heute ist das Gradierwerk ein Freiluftinhalatorium. Durch die Verdunstungskühle und die Salzkristalle in der Luft bildet sich um das Gradierwerk ein Kleinklima, ähnlich dem am Meeresstrand.
Tief durchatmen im 100-Jahre alten Kurpark in märchenhafter, englischer Landschaftsarchitektur oder am Gradierwerk, Technikdenkmal aus der Zeit der Salzgewinnung, das heute als Freiluftinhaltaltorium dient.


In Betrieb von Sonntag nach Frühlingsanfang bis ca. November, bei Frost nicht in Betrieb.

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