Kirche St. Marien in Düren

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Bereits seit 1459 gibt es an dem heutigen Standort der Marienkirche in der Dürener Innenstadt schon ein Kirchengebäude, denn die Franziskanermönche aus Koblenz begannen an dieser Stelle 1459 mit dem Bau eines Klosters und einer Kirche mit vier Altären. Der Steinmetz Leonhard aus Kornelimünster brachte 1501 das Annahaupt von Mainz nach Düren und überließ es den dortigen Franziskanermönchen. So kam die Reliquie in die Klosterkirche, die heutige Marienkirche, wo sie bis 1506 verehrt wurde. Dann wurde das Annahaupt in die heutige Annakirche überführt.

Bildurheber: Wolfgang Kessler, Aachen

Durch einen Brand im Jahre 1533 wurde das Kloster vernichtet und die Kirche schwer beschädigt. Danach wurde sie wieder aufgebaut. 1537 war der Wiederaufbau beendet. Nach dem schwersten Luftangriff auf Düren am 16. November 1944 war die Kirche bis auf Turmreste wieder völlig zerstört. Für einen Neubau der Marienkirche wurde am 1. Mai 1949 der Grundstein gelegt. Durch den Aachener Bischof Johann Josef van der Velden wurde die neue Kirche bereits am 6. November 1949 feierlich eingeweiht. Am 27. November 1955 war auch ihr Turm wieder hergestellt.

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