Die Heiligen-Geist-Kirche in Barmstedt

Bildurheber: Bärbel Meisner

Die Heilig-Geist-Kirche in Barmstedt ist leider, wie so viele Kirchen, nicht geöffnet, wenn man gerade da ist und im Inneren Ruhe und Frieden tanken möchte. Dennoch werden regelmäßig Gottesdienste abgehalten, die an einer Tafel am Ortseingang bekannt gegeben werden.

Aufbau über Altbau
Dieses imposante Gebäude ist ein "Neubau" auf dem alten Fundament, seinerzeit vom Grafen Wilhelm Adolf zu Rantzau erbaut. Der Turm und die Westmauer stammen noch von der alten Kirche, erhielten aber durch Verblendung mit Ziegelsteinen das Gesicht, das hier auf dem Bild zu sehen ist.

Bildurheber: Bärbel Meisner

Hoch hinaus
Die Mischung aller nur denkbaren Stile ist hier gut geglückt: Das Kirchenschiff ist ein Saalbau aus dem Barock. Der 53,2 Meter hohe Turm, in Notzeiten immer ein Fluchtort für Bürgerinnen und Bürger, zeigt Elemente aus der Romantik. Wahrscheinlich nicht nur durch das Barmstedt prägende Handwerk wird er im Volksmund "Schusterahle" genannt. In ihm hängen zwei Glocken, eine aus Bronze und eine aus Stahl. Im Gegensatz dazu ist der Turmhelm, schlank und aufstrebend, gotisch geprägt.

2.196 Pfeifen und 31 Register
Die Orgel wurde in zwei Jahren von 1719 bis 1720 vom Schnittgerschüler Joh. Hinrich Klapmeyer gebaut, musste allerdings nach 240 Jahren, nämlich 1960 gründlich überholt werden.

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