Burgruine Rötteln

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Oberhalb von Haagen gelegen, erhebt sich weithin sichtbar die Burgruine Rötteln und gibt Zeugnis einer Jahrhunderte alten Geschichte. Das gepflegte historische Kulturdenkmal ist die drittgrößte Burgruine Südbadens und eine Attraktion für Freizeit und Tourismus.

Die spätgotische Kirche von Rötteln wurde von Markgraf Rudolf III. erbaut (1401) und diente den Markgrafen als Grabeskirche. Ihre Grabmäler mit bemalten Figuren gelten als die bedeutendsten Steinplastiken aus der späten Ritterzeit in der Region. Beim Bauernaufstand 1525 wurde die Burg geplündert, im 30-jährigen Krieg beschädigt und 1678 während der Erbfolgekriege Ludwigs XIV. zerstört. Doch auch als Ruine wirkt Rötteln noch immer mächtig und wurde zum Wahrzeichen des unteren Wiesentals. Mit zwei zu besteigenden Türmen, imposanten Mauern, Höfen, Brunnen und Fassaden bildet Rötteln ein eindrucksvolles Beispiel des mittelalterlichen Burgenbaus. In dieser stilvollen Kulisse finden alljährlich in den Sommermonaten Freilichtspiele mit klassischem Theater statt. Außerdem endet hier vielbewanderte Westweg. Die Anlage wird vom Röttelnbund unterhalten.

In der Burgruine befindet sich heute ein Standesamt, ein beliebter Biergarten und ein Restaurant.

Die Burg Rötteln ist ab Lörrach-Haagen ausgeschildert.