Zisterzienserinnenabtei Kloster St. Marienstern


1248 wurde von dem Kamenzer Burgherren Bernhard III. die Zisterzienserinnenabtei Kloster St. Marienstern gestiftet. Kern der Anlage ist die Abteikirche , eine spätgotische dreischiffige Hallenkirche, die in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut wurde. 1721 wurde der Westgiebel im Stil des Barock angefügt. Wie jede Zisterzienserkirche verfügt sie über keinen Glockenturm.

Sehenswert sind die spätgotischen Flügelaltäre, sowie Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert. Eine Besonderheit sind die Kirchenfenster, die um 1375 gemalt wurden und Bildnisse verschiedener Heiliger sowie Wappen adliger Familien zeigen.


Das Kloster gehört zu den wenigen Ordenshäusern, die seit ihrer Gründung im Mittelalter ein und derselben Bestimmung dienen. Seit mehr als 750 Jahren lebt hier ein Nonnenkonvent nach den Regeln seines heiligen Vaters Benedikt und den Ordensgewohnheiten der Zisterzienser.