Wiener Platz Dresden

Der Platz liegt am südlichen Rand der Altstadt im Stadtteil Seevorstadt. Am Wiener Platz beginnend lässt sich eine Achse durch Dresden ziehen, die über die Prager Straße, die Seestraße, den Altmarkt, den Schloßplatz, über die Augustusbrücke, den Neustädter Markt und die Hauptstraße bis zum Albertplatz reicht.

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Nach 1990 galt der Platz neben dem Potsdamer Platz in Berlin als zweitgrößte innerstädtische Baustelle Deutschlands. Während einige Gebäude fertiggestellt wurden, ist bei zahlreichen Grundstücken noch unklar wie und durch wen sie bebaut werden. Im Gegensatz zum Neumarkt, der nach historischem Vorbild bebaut wird, ist der Wiener Platz Teil der modernen Bebauung Dresdens. Allerdings werden durch die Gebäude direkt am Platz die alten Proportionen wieder hergestellt.

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Im Süden wird der Platz durch die 230 Meter lange Seite des Hauptbahnhofs abgeschlossen. Dem gegenüber entsteht eine Reihe von würfelförmigen Einzelhäusern. Zwei davon wurden im Zusammenhang mit dem neuen Kugelhaus errichtet. Die Kugel verbindet beide Häuser, nach deren Proportionen bis 2007 drei weitere erbaut wurden. Sowohl an der Front des Hauptbahnhofs als auch an den neuen Gebäuden dominiert der Baustoff Glas. Vom Platz aus ist das neue mit einem Teflongewebe bedeckte Dach des Hauptbahnhofs erkennbar. Seit Herbst 2006 ist auch die alte Eingangskuppel des Bahnhofs wieder mit Glas verkleidet.