USC Münster Volleyball - Bundesliga

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Die Geschichte des USC Münster

Angefangen hat alles mit einer Volleyballgruppe des Gymnasiums Paulinum in Münster. Nach dem gemeinsamen Abitur begannen einige ehemalige Schüler an der Westfälischen-Wilhelms-Universität zu Münster ihr Studium und traten dem 1961 gegründeten Universitäts-Sportclub bei. Den Kern dieser Truppe bildeten Spieler wie Karl Herzog (späterer Rekordnationalspieler, Nationaltrainer, USC-Trainer), Hans-Ullrich Graßhoff (Kapitän der Olympiamannschaft in München) und Hartmut Suray (vielfacher Nationalspieler). Ihnen schlossen sich weitere Sportstudenten an. 1963 nahm man zum ersten Mal am Spielbetrieb teil und wurde auf Anhieb Dritter. Bereits ein Jahr später bejubelte man in Münster die erste Deutsche Meisterschaft bei den Herren und dies war erst der Anfang. Insgesamt 26 Titel sowohl bei den Männern als auch den Frauen folgten in den nächsten Jahren. Bis heute errangen die Frauen sieben Meister- und neun DVV-Pokaltitel sowie vier Europapokal-Siege. Unerreicht auch die Erfolge bei den Männern: Sie gewannen von 1965 bis 1972 acht Mal in Folge die Meisterschaft und ein Mal (1976) den nationalen Pokal. Fortschrittlich in Sachen Marketing war der USC Münster auch schon damals. In der Saison 1974/75 nannte der Verein sich in USC Medico Münster e.V. um. Der Sponsor aus dem Bereich medizinische Einrichtungen zierte daraufhin die Trikots und den Vereinsnamen. Mit Beendigung des Vertrages 1978 war man wieder »Universitäts-Sportclub Münster«. Allerdings gehörten ab diesem Zeitpunkt die Basketballer nicht mehr dem Verein an - sie nannten sich ab jetzt »Universitäts-Basketball-Club Münster«. Seinen heutigen Namen »Unabhängiger Sportclub Münster« erhielt der USC am 12.07.1982, als sich die Volleyballabteilung vom »Universitäts-Sportclub Münster« trennte. Probleme bei den Trainingszeiten in der Universitäts-Halle und steigende Kosten, die die Volleyballer aufgrund ihrer Erfolge zu verzeichnen hatten, führten schließlich zur Selbstständigkeit. Übrigens: Die Bedeutung des Begriffs »unabhängig« war damals nicht die Unabhängigkeit vom Universitäts-Sportclub. Vielmehr sollte deutlich werden, dass dieser Verein für alle volleyballspielende Sportler - nicht nur für Studenten - offen war.

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Hintere Reihe (v.l.n.r.): Andrea Berg, Hana Cutura, Kristin Kasperski, Trainer: Axel Büring, Co-Trainer: Til Kittel, Physio: Dorothee Terstegge, Michaela Jelinkova, Rebecca Schäperklaus (v.l.n.r.): Katharina Holzgreve, Lea Hildebrand, Ines Bathen, Linda Dörendahl, Stefanie Golla, Gwendoline Horemans

ErfolgeDeutscher Meister:1974, 1977, 1980, 1981, 1992, 1996, 1997, 2004, 2005 Deutscher Pokalsieger:1973, 1974, 1975, 1976, 1979, 1991, 1996, 1997, 2000, 2004, 2005 Europapokalsieger:1982 CEV-Pokal,
1992 Pokal der Pokalsieger,
1994 CEV-Pokal,
1996 CEV-Pokal Platzierung 1999/2000: Vizemeister
Platzierung 2000/2001: Vizemeister
Platzierung 2001/2002: Vierter
Platzierung 2002/2003: Vizemeister

Bildurheber: Daniel Wesseling, Stefan Gertheinrich, Conny Kurth, Sarah Gionkar