Roigheim stellt sich vor

Roigheim liegt im äußersten Norden des Landkreises Heilbronn an der Seckach, einem Nebenfluss der Jagst. Es liegt am Übergang vom Bauland zu den Kocher-Jagst-Ebenen.

Zu Roigheim gehören noch die Ortsteile Hofbrunnen und Mühlbacher Höfe.

Hier leben rund 1.400 Menschen.

Bild: P.Schmelzle@wikimedia.org CC BY-SA 2.5

Archäologischen Funden zufolge war die Gemarkung Roigheims schon in der Steinzeit besiedelt. Zur Zeit der Römer um das Jahr 150 existierte eine Siedlung auf Roigheimer Gebiet. 1110 wurde Roigheim als Rohinkheim erstmals erwähnt. Im 13. Jahrhundert befindet es sich im Besitz der Herren von Dürn, von denen es 1287 zunächst an Hohenlohe ging. 1445 wurde es an die Kurpfalz verkauft und schließlich 1504 im Landshuter Erbfolgekrieg von Württemberg erobert. Güter im Ort besaßen die Klöster Amorbach und Seligental sowie die Herren von Adelsheim, von Dommenek und von Berlichingen. Am 10. Mai 1719 wurde der Ort von einem verheerenden Feuer weitgehend zerstört. 1869 wurde der Ort an die Eisenbahn angeschlossen.

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Bis 1808 gehörte Roigheim zum Oberamt Möckmühl, 1808 bis 1810 zum Oberamt Schönthal, anschließend bis 1938 zum Oberamt (ab 1934 Kreis) Neckarsulm, nach dessen Auflösung ab 1938 zum Landkreis Heilbronn.

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