Nonnenfelsen - Erlebnis für Felskletterer

Bildurheber: Peter Hennig

Der Nonnenfelsen mit 537 m Höhe erhebt sich südwestlich von Jonsdorf.
Die verwitterungsbedingten Felsformen ähneln den Umrissen lebender Wesen, nämlich zwei dicht nebeneinander stehenden Nonnen mit Schleier und Habit.


Die Nonnenfelsen gehören neben dem Oybin zu den beliebtesten Ausflugszielen der Urlauber.
Ein Abstecher auf die Aussichtsplattform lohnt sich auf jeden Fall. Von hier genießt man eine Aussicht über das Zittauer Becken, das Zittauer Gebirge bis hin nach Tschechien.
Felskletterer können am Nonnenfelsen einen Klettersteig und mehrere Kletterfelsen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden finden.

Wege zum Gipfel: Der wohl bekannteste Aufstieg ist der Wanderweg von der Gondelfahrt in Richtung Tschechischer Grenze (Wandergrenzübergang) über die Stufen des Schwarzen Ganges. Im Schwarzen Gang kann man durch einen schmalen Felsspalt auf eine Aussichtsgalerie gelangen. Ferner besteht die Möglichkeit, den Weg über Zigeunerstuben, deren Einstieg ca. 100 Meter nördlich der Gondelfahrt an der Dorfstraße liegt. Dieser Aufstieg ist durch die Vielzahl bizarrer Felsgebilde und eine tiefe Felsschlucht sehr eindrucksvoll. Von Waltersdorf aus gelangt man vom alten Zollhaus Wache über den Hohlsteinweg zu den Nonnenfelsen, ohne wesentliche Höhenunterschiede überwinden zu müssen. Seit Mitte der 1990er Jahre führt auch ein Klettersteig, welcher vom Aufstieg von der Gondelfahrt aus abzweigt, über die Nonnenfelsen.