Mödlinger Altstadt und Sehenswertes

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In der historischen Altstadt steht das Rathaus, in dem auch das Standesamt untergebracht ist. Viele Brautpaare kommen aus anderen Städten, um in dem schönen Mödlinger Ambiente zu heiraten.
Im Wald Mödlings gibt es viele der seltenen Schwarz-Föhren und einige romantische Ruinen des Fürsten Liechtenstein. Eine dieser Ruinen ist die Burg Mödling die einst eine herzogliche Burg - die Burg Mödling - war. Die Burg Mödling war im Besitz einer Nebenlinie der Babenberger und ein berühmter, oft gesehener Gast war Walther von der Vogelweide, der als Minnensänger diesen Ort besungen hat um das Jahr 1219.
Die Burg Mödling wurde Anfang des 11. Jahrhunderts von Heinrich de Medlich, dem Sohn Heinrich Jasomirgott und Bruder von Leopold V. erbaut. Sie hatte jedoch nur Bestand bis 1556. In diesem Jahr wurde sie durch einen Blitzschlag getroffen und brannte komplett ab.
Da die Burgruine Mödling ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer ist, wurde sie von der Stadt Mödling renoviert.

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Mödling liegt etwa 15 km südlich von der österreichischen Hauptstadt Wien. Mödling wird auch als Babenbergerstadt und die Perle des Wienerwaldes genannt. Mödling war einst der Sitz einer Babenbergerlinie und die Innenstadt ist noch immer in einem historischen Stil beibehalten. Trotzdem ist die Altstadt sehr gut erhalten und renoviert.
Mödling ist ein Weinbaugebiet und gehört zu der Thermenregion. Hier findet man zahlreiche Weingärten mit vielen Heurigen.
Der Stadtname Mödling wandelte sich von Medilihha über Medelikch und dann Medling zu Mödling. Ursprünglich stammt der Name aus dem Slawischen. Es war die Bezeichnung für langsam rinnendes Gewässer.

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Der Husarentempel wurde ursprünglich in den Jahren 1809 bis 1811 aus Holz errichtet und steht auf dem kleinen Anniger bei Mödling. Er befindet sich im Naturpark Föhrenberge auf fast 500 m Höhe. 1812 wurde er von einem Sturm zerstört. 1813 wurde der Husarentempel gemäuert wiedererrichtet. Der Tempel wurde zu Ehren der Gefallenen der Schlacht von Aspern errichtet. Die Körper von 5 Soldaten dieser Schlacht sind in einer Grabstätte im Innern enthalten.
Der Husarentempel ist eine der mehreren künstlichen Ruinen, welcher in der Nähe der Burg Liechtenstein gebaut wurde.