Menschen in Hohenlohe

Bildurheber: G. Miladinovic


„Nostalgisch, aber nicht altbacken, klein und trotzdem groß sanft und doch nicht langweilig, freundlich aber nicht stereotyp. Hohenlohe ist wie seine Menschen, lass’ dich darauf ein, du wirst dich verlieben, pausenlos neues entdecken und am liebsten Wurzeln schlagen."
Frank Winkler, Forchtenberg, Sänger der Mundartgruppe „Annậweech“, Weinbauer und Gastwirt

Hohenlohe war über viele Jahrhunderte das Herrschaftsgebiet der Fürsten zu Hohenlohe. Das Land Hohenlohe Franken ist seit der Gebietsreform 1973 aufgeteilt in den Hohenlohekreis sowie den Landkreis Schwäbisch Hall und den Main-Tauber-Kreis. Die Besitzungen des weit verzweigten Adelsgeschlechts der Hohenloher reichten einst bis in den Landkreis Heilbronn und den bayrischen Landkreis Ansbach.

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Die Zeiten haben sich geändert, der Hohenloher nicht. Es ist ein eigener Menschenschlag, selbstbewusst, weltoffen und bodenständig zu gleich, er besitzt Humor und Schlitzohrigkeit, dazu einer besondere Diplomatie und Lebenskunst.

„In jedem Neschd a Schlouss“ (in jedem Nest ein Schloss)“ – Im Land der Schlösser und Burgen stimmt dies heute noch immer.
Auch dazugehörigen Fürsten und Freiherren sind noch da. Sie fühlen sich mit Land und Leuten eng verwurzelt und spielen einer wichtige Rolle im kulturellen und wirtschaftlichen Leben. Ihre Adelssitze und Schlösser sind stilvoll restauriert und touristische Anziehungspunkte, ob als Museum, Freilichtbühne, Konzertsaal, romantisches Hotel, ob privat oder öffentlich genutzt.

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Auch wenn der Hohenloher selbstbewusst und unabhängig ist, die Bauern sich auf ihren stattlichen Höfen wie kleine Könige fühlen, ist die Beziehung zum „Färschd“ oder zur „Durschlaucht“ doch immer noch von einem gewissen Respekt geprägt. Dennoch vereint die Menschen in Hohenlohe, unabhängig von Beruf oder gesellschaftlichem Stand, das Bewusstsein um die gemeinsame Geschichte und ihr Stolz auf das, was Hohenlohe ausmacht.