Massenbachhausen stellt sich vor

Massenbachhausen liegt im Westen des Landkreises Heilbronn am Massenbach, einem Zufluss der Lein, die wiederum in den Neckar fließt. Es gehört zur Metropolregion Stuttgart.

Der Ortsteil Leutersteiner Höfe zählt noch zu Massenbachhausen.

Es leben rund 3.400 Menschen hier (Stand 2013).

Bild: P. Schmelzle wikimedia.org CC BY-SA 2.5

Die erste Besiedlung von Massenbachhausen geht vermutlich auf die Kelten zurück, von denen Siedlungsspuren aus dem 4. oder 5. Jahrhundert v. Chr. im Gewann Ziegelweg gefunden wurden. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Lorscher Codex, in dem für das Jahr 773 eine Schenkung auf Schwaigerner Gemarkung in Husen an das Kloster Lorsch belegt ist.

Im 14. Jahrhundert hatten die Herren von Magenheim und von Neipperg Besitz in Hausen. Im Dreißigjährigen Krieg hatte der Ort wie das gesamte Umland an Truppendurchzügen und der Pest sehr zu leiden, ebenso zur Zeit des Pfälzischen Erbfolgekriegs mit häufigen Franzoseneinfällen in den Jahren 1688 bis 1693.

Bild: P. Schmelzle wikimedia.org CC BY-SA 2.5

1806 kam Hausen im Rahmen der Mediatisierung an Württemberg und dort zunächst zum Oberamt Kirchhausen, 1811 dann zum Oberamt Brackenheim. Im 19. Jahrhundert kam es zu drei größeren Auswanderungswellen, von denen die beiden ersten ihre Ursachen in den zu jener Zeit durch Missernten ausgelösten Hungersnöten hatten.

In den 1990er Jahren kam es zu größeren Sanierungsmaßnahmen in der Ortsmitte, als neben der Gemeindehalle ein neues Rathaus und unweit davon auf einer größeren Sanierungsfläche neben der katholischen Kirche ein Seniorenzentrum errichtet wurden.

Sehenswürdigkeiten sind zum einen Wegkreuze, Bildstöcke und Kruzifixe, zum anderen das Firminushaus, die Zehntscheuer und die katholische Kirche.

Hier gibt es einige Rad- und Wanderwege, Spiel- und Grillplätze. Es ist also etwas für Groß und Klein geboten.