Kloster Baumburg

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Kloster Baumburg, hoch über der Alz gelegen, ist ein ehemaliges Augustiner-Chorherrenstift, das im Zuge der Säkularisation im Jahr 1803 aufgelöst wurde.

Seine Existenz verdankt das Anwesen einem Gelöbnis des Adligen Berengar von Sulzbach. Im Jahr 1105 hatte der fromme Graf seiner todkranken Frau versprochen, zu ihrem Seelenheil und Begräbnis ein Stift zu errichten. Um 1107 löste Graf Berengar sein Gelöbnis an jener Stelle ein, wo bereits im frühen 11. Jahrhundert ein Kloster bestanden hatte.

Im Zuge der Säkularisation wurden Stifts- und Wirtschaftsgebäude sowie die vielen stiftseigenen Grundstücke versteigert.
Die Kirche diente fortan als Pfarrkirche von Altenmarkt und wird bis heute als imposante Kulisse vor allem für Trauungen und Konzerte genutzt.

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Von den Konventgebäuden blieben lediglich der Gartentrakt sowie Teile der Wirtschaftsgebäude und des ehemaligen Brauhauses erhalten, die heute als Seminarhotel genutzt werden. Neben Kammermusiktagen und Musikwochen finden in den umfassend renovierten Räumlichkeiten auch regelmäßig Ärztekongresse statt.

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Die liebliche Landschaft rund um Altenmarkt lädt vor allem Wanderer und Radreisende ein zu einer Entdeckungstour zu den Kulturschätzen des Chiemgaus.

Besonders empfehlenswert ist das gut ausgebaute Netz an idyllischen Radwegen: Der Traun-Alz-Radweg begleitet den Flusslauf der Alz bis nach Burgkirchen, über den Alz-Salzach-Radweg fährt man durch eine einmalige bäuerliche Kulturlandschaft bis zur Salzachstadt Tittmoning.