Kali-Bergbaumuseum Volpriehausen

Das Kalibergbau – Museum Volpriehausen wurde im Jahre 1985 von Mitgliedern des Heimatvereins Volpriehausen e.V. gegründet. Es war zu dieser Zeit das erste Museum bundesweit, das sich speziell mit der Darstellung des Stein – und Kalisalzbergbaus beschäftigte.

Mit der Einrichtung des Museums sollte der verhältnismäßig junge, in der Darstellung bisher vernachlässigte Kalisalzbergbau seiner Bedeutung entsprechend gewürdigt werden. Die Entdeckung der Kalisalze und ihrer großen Bedeutung als Naturdünger für die Landwirtschaft durch Justus von Liebig und Adolf Frank in der Mitte des 19. Jahrhunderts  bildete die Grundlage für unsere moderne Landwirtschaft. 
Auf einer Fläche von ca. 200 m² wird in den verschiedenen Abteilungen des Museums  die Entwicklung des Kalibergbaus von seinen Anfängen bis heute  dargestellt. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt  auf der Darstellung des  Kalibergbaus im südlichen Niedersachsen von 1895 bis ca 1960 und der Nutzung des stillgelegten Werkes „Wittekind“ in Volpriehausen  als Heeresmunitionsanstalt (Bw) der Wehrmacht in den Jahren 1938 bis 1945. Die umfangreiche Sammlung von Stein – und Kalisalzmineralien  aus zahlreichen europäischen Ländern und aus Übersee  ist besonders sehenswert.

Die Abteilungen des Museums 
Der Stein -und Kalisalzbergbau
Die Entstehung der Salze
Mineraliensammlung
Die Tradition der Bergleute
Der Übertagebereich - Die Werksanlage
Die Arbeit unter Tage
Die Heeresmunitionsanstalt (Bw) Volpriehausen
Die vergessenen Kaliwerke Südniedersachsens
Sonderausstellung: Die Kristallglashütte Ernst Buder

Der Stein- und Kalisalzbergbau, Die Entstehung der Salze, Mineraliensammlung, Die Tradition der Bergleute, Der Übertagebereich- Die Werksanlagen, Die Arbeit unter Tage, Die Heeresmunitionsanstalt (Bw) Volpriehausen, Die vergessenen Kaliwerke Südniedersachsens, Sonderausstellung: "Die Kristallglashütte Ernst Buder" 

Das Museum befindet sich in einem städtischen Gebäude, in dem bis 1906 die Schule des Ortes und die Lehrerwohnung untergebracht waren. Es wird seit seiner Gründung ehreamtlich von Mitgliedern des Heimatvereins betreut.    
                                                       
Zahlreiche Gebäude und industrielle Kulturdenkmäler erinnern noch heute an  die für die Entwicklung des Dorfes und der Region so wichtige Zeit des Salzbergbaus zwischen 1898 und 1945. Im Rahmen eines bergbaukundlichen Rundgangs kann sich der interessierte Besucher einen Eindruck von der Blütezeit Volpriehausens  machen.
Das Museum ist in den Monaten April bis Oktober samstags von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, für Besuchergruppen sind ganzjährig Führungen nach Vereinbarung  möglich.