Hafen Heilbronn

Der Hafen Heilbronn ist ein Binnenhafen in der Stadt Heilbronn am Neckar. Unter den Häfen am Neckar ist er mit einem Anteil von über 50 % des Umschlags am Fluss der wichtigste. Mit einem Umschlag von 3,98 Millionen Tonnen Gütern lag er 2010 auf Platz 7, 2011 auf Platz 8 der deutschen Binnenhäfen. Nur Häfen am Rhein hatten einen größeren Umsatz.

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Der Hafen gehört der Stadt Heilbronn, Betriebsführerin ist die Heilbronner Versorgungs GmbH (HVG). Die Betriebsfläche von 78 Hektar, davon 27 Hektar Wasserfläche, und die Kailänge von 7,2 Kilometer verteilen sich auf den Kanalhafen am Neckarkanal, den Osthafen nahe der Stadtgrenze zu Neckarsulm, den Salzhafen beim Betriebsgelände der Südwestdeutschen Salzwerke und Anlagen am alten Neckar.

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Die Heilbronner Industrie- und Hafenbahn bindet den Hafen und die angrenzenden Industriegebiete an das Schienennetz an. Der Hafen ist Ausgangs- bzw. Endpunkt einer ausgewiesenen Schwerlast- und Großraumtransportstrecke zwischen Heilbronn und Ravensburg. Ein Schwergutkai ermöglicht die Verladung von schweren Gütern mit Stückgewichten bis 350 Tonnen. Ein 2012 fertiggestelltes Containerterminal soll den Umschlag von jährlich 52.000 Containern möglich machen. Bisherige Hauptumschlagsgüter des Hafens sind mit weitem Abstand Salz aus dem Salzbergwerk und Kohle.