Gallun mausert sich

Dem Dorf sieht man nicht an, dass es schon 1492 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Das liegt daran, dass gepflegte, alte Bauerngehöfte die Straßen säumen und drei neue Wohnsiedlungen großzügig angelegt den Ort bestimmen, der einst ein armseliges Nest neben einem stattlichen Rittergut der "von Thümen" war. 

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Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Galluner Fließ zum schiffbaren Kanal und als 1892 die Eisenbahn von Töpchin nach Königs Wusterhausen in Gallun eine Station bekam, verdoppelte sich binnen weniger Jahre die Bevölkerung.

Da musste eine neue Schule her, die heute als "Kita Weinbergschnecke" die kleinsten Galluner beherbergt.

Zum geselligen Dorfleben tragen der Schützenverein, die Freiwillige und die Jugendfeuerwehr sowie ein rühriger Seniorenklub bei.