Flein stellt sich vor

Flein liegt im Süden des Landkreises Heilbronn und grenzt unmittelbar südlich an die Stadt Heilbronn an. Die Hänge im Osten der Markung werden zum Weinbau genutzt oder sind bewaldet, in dem zum Neckar hin flacher werdenden Gelände im Westen befinden sich Wiesen und Äcker. Die Siedlung Flein hat sich westlich um den Kirchberg auf der südlichen Seite des Deinenbachs gebildet.

Flein hat ungefähr 6.700 Einwohner (Stand 2013).

Bild: P.Schmelzle@wikimedia.org CC BY-SA 2.5

Besiedelt war die Gemarkung Fleins schon zur Zeit der Bandkeramischen Kultur in der Jungsteinzeit. Spätere Siedlungsfunde stammen aus der Zeit der Kelten und der Römer. Ob die heutige Siedlung alamannischen oder fränkischen Ursprungs ist, ist weitgehend unbekannt. Der Ort wird erstmals im Jahr 1188 in einer kaiserlichen Urkunde als Flina erwähnt.

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Urkundlich ist der Weinbau in Flein seit dem 13. Jahrhundert belegt. Einige heute noch gebräuchliche Lagenbezeichnungen lassen sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Heute ist Flein für seine auf schweren, tiefgründigen Keuperböden wachsenden Weine berühmt.
1951 wurde Hildegard Seiz aus Flein zur Württembergischen Weinkönigin gewählt. Dies war bisher das einzige Mal, dass die Württembergische Weinkönigin aus Flein kam.

Flein hat auch kulturell viel zu bieten. So zum Beispiel das alte Rathaus und die Flina Kulturhalle.

Oder werden Sie aktiv und begeben sich doch auf eine der Wander- und Radwege und erkunden das Neckartal. Kehren Sie dann in eine der traditionell schwäbischen Gaststätten ein und genießen Sie den örtlichen Wein.

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