Fakten und Zahlen zum Havelland

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Das Havelland ist eine wasser- und waldreiche Landschaft, die bestimmt wird von der aus dem Norden fließenden Havel und der Region Ihren Namen verleiht. Das Havelland ist im westlichen Teil der Mark Brandenburg, zwischen Berlin und Sachsen-Anhalt gelegen, und entstand im Rahmen der Kreisgebietsreform am 6. Dezember 1993 aus den Altkreisen Nauen und Rathenow.Es erstreckt sich auf einer Fläche von 1.717 km². Der Landkreis wird im Norden von den Landkreisen Oberhavel und nordöstlich von Ostprignitz-Ruppin eingegrenzt. Im Süden grenzt er an den Kreis Potsdam-Mittelmark und die Stadt Brandenburg an der Havel. Die größte Entfernung zwischen diesen Kreisgrenzen beträgt in Ostwest-Richtung ca. 65 Kilometer; in Nordsüd-Richtung ca. 40 Kilometer.

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Innerhalb des Landkreises leben ca. 153.000 Menschen in insgesamt 26 Kommunen. Die bevölkerungsreichste Stadt ist Falkensee mit etwa 38.000 Einwohnern, gefolgt von der Kreisstadt Rathenow mit 27.000 Einwohnern. Hier befindet sich auch der Sitz der Kreisverwaltung.
Der Landkreis hat natürlich noch viel mehr Wissenswertes zu bieten. So werden 6.000 Hektar Fläche von Wasser bedeckt. Das wiederum macht das Havelland zur gewässerreichsten Region Deutschlands. 12.000 Hektar Naturschutzgebiete sichern den Erhalt der einzigartigen Naturlandschaft. Ein Vorzug, den nicht nur Havelländer zu schätzen wissen. Die höchste Erhebung im Havelland ist der Gollenberg bei Stölln mit 110 Meter . Die niedrigste Fläche liegt etwa 27 Meter über dem Meeresspiegel.