Der Wald- und Kulturpfad in Hanstedt

Bildurheber: Tourist-Information Hanstedt e.V.

Gekennzeichnet ist dieser Weg durch das Symbol "Pilz" auf einem Holzpflock.

Sie können hierbei verschiedene Weglängen wählen:

* a) großer Rundweg 4.080 m

* b) mittlerer Rundweg 2.550 m

* c) kurzer Rundweg 2.350 m

Wanderdauer ca. 1 Std. bis 2,5 Std.

Station 1 ➔ Start und Ziel

Sie beginnen Ihre Wanderung an dem kleinen Parkplatz mit einer Bank, gelegen an der Straße „An der Rodelbahn“.

Diesen Platz erreichen Sie, wenn Sie die „Lindenallee“ entlangwandern oder -fahren Richtung Wald, die Verlängerung „Faßenberg“ nehmen und dann links in den
Sandweg „An der Rodelbahn“ einbiegen. Von hier aus folgen Sie den weiteren Richtungsweisern aus Eichenpfählen mit einem eingeschnitzten Pilz und einer Nummer.

Station 2

Raubbau am Wald führte im Mittelalter zu großräumigen Entwaldungen, die Böden verarmten, purer Sand lag an der Oberfläche. Verschiedene Heidearten siedelten sich nach und nach an. Winde und Stürme peitschten den Sand in die Luft. Reisende berichteten von einer „schrecklichen Sandwüste“, die sie durchqueren mußten. Nur die Kiefer konnte mit den für Bäume unwirtschaftlichen Bedingungen zurechtkommen und gedeihen. So dominiert sie auch heute noch das Bild unserer Wälder.

Station 3

Totholz – voller Leben! Ist ein Baum erst einmal abgestorben, beginnt das Werk zahlreicher Tierarten, den ehemals stolzen Baum in seine kleinsten Bestandteile (Mineralien) zurückzuverwandeln. Tote Bäume bieten Wohnraum! Spechte suchen Larven von holzbrütenden Insekten oder schlagen sich, wie hier in der Birke, eine Höhle als Brutbaum. Danach besiedeln gerne Wendehals, Trauerschnäpper, Hohltaube, Rauhfußkautz oder Fledermaus den Wohnraum auf Zeit. Millionen von Insektenlarven, Pilze und Mikroorganismen verwandeln den Baum innerhalb von 20-30 Jahren wieder zu wertvollem Waldboden und schließen somit den Kreislauf des Werdens und Vergehens.