Das Alte Land - unvergleichlich!

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Den Trubel der Großstadt hinter sich lassen und ins Alte Land kommen. Nicht weit von Hamburg, nur durch den breit fließenden Strom der Elbe getrennt, liegt eine ruhige Oase. Das angenehme Klima überrascht, denn die rauhe Nordsee liegt in greifbarer Nähe. Es konnte das größte geschlossene Obstanbaugebiet Deutschlands entstehen, umgeben von Wiesen und zahllosen Wasserarmen.

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10 Millionen Obstbäume tauchen die Landschaft im Frühjahr in ein Blütenmeer, umhüllen Sie mit einem rosa-weißen Schimmer. In der warmen Sommersonne reifen Kirschen, Äpfel, Birnen und Zwetschgen.

Der Apfel, seit Jahrtausenden bekannt und geschätzt, steht im Mittelpunkt des Geschehens. Er nimmt den größten Ernteanteil ein und ist für die Altländer so wichtig, daß sie ihn als Wahrzeichen für Ihre Heimat wählten.

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Die Holländer, bekannt für ihren Deichbau, kamen im 12. Jahrhundert ins Alte Land. Mit Hilfe ihrer Kenntnisse gelang es endlich, die Sümpfe so zu entwässern, daß fruchtbares Land entstand. Windmühlen, kleine Brücken und die charakteristische Bauweise der langgezogenen Reihendörfer erzählen noch heute die Geschichte der holländischen Vorfahren.

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Die Mühlen am Deich. Heute mahlen sie wieder und erinnern, wie so manches hier, an die "gute alte Zeit". Die Mühlen tragen romantische Namen, wie Venti Amica (die "Freundin des Windes" steht in Hollern-Twielenfleth) und Aurora in Borstel. Den Namen "Aurora" hat die Mühle von der Enkelin des ersten schwedischen Generalgouverneurs in Stade, der ebenso schönen wie geistreichen Aurora von Königsmarck, der späteren Geliebten August des Starken von Sachsen.

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Die Hogendiekbrücke über die Lühe bei Steinkirchen ist im alt-niederländischen Stil für Fußgänger 1975 gebaut worden - seitdem ein Wahrzeichen des Alten Landes.