Coschütz / Gittersee

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Der Stadtteil Coschütz liegt 4 Kilometer vor der Innenstadt, am südlichen Stadtrand. 1284 wurde dieses Gebiet mit slawischem Ursprung erstmals erwähnt. Dank des furchtbaren Lößbodens siedelte sich hier vor allem Landwirtschaft an. Das Dorf, heute noch als Dorfkern "Altcoschütz" erhalten, wurde in Form eines Rundlings angelegt. Das älteste erhaltene Gebäude stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. 1921 wurde Coschütz eingemeindet. Zu erreichen ist es mit der Straßenbahnlinie 3 und den Buslinien 71 und 72.

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Gittersee ist bekannt durch den Uranabbau, der bis 1989 durch die SDAG Wismut betrieben wurde. Der Stadtteil ist sorbischen Ursprungs und war bis 1370 im Besitz der Familie von Militz. Dann ging das Dorf in die Verwaltung des Dresdner Brückenamtes über. Neben Ackerbau wurde an den Nordhängen der Dresdner Elbtalweitung auch Obstanbau betrieben. Zudem konnte zur Zeit der Industrialisierung in Gittersee Steinkohle abgebaut werden, die Schächte wurden später zum Uranabbau genutzt. 1945 wurde Gittersee eingemeindet. Erreichbar ist Gittersee mit der Buslinie 72.