Bergbau-Wanderrouten

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Im Norden von Ibbenbüren liegen der Schafberg und der Dickenberg, die zusammen ein 14 km langes und 5 km breites Hochplateau bilden, das aus 300 Millionen Jahre alten Gesteinsschichten besteht. Diese Gesteinsschichten sind die Grundlage für den Abbau zahlreicher „Bodenschätze“ in der Region, zum Beispiel Sandstein, Steinkohle und Schieferton. Der Ibbenbürener Steinkohlenbergbau, der vermutlich bereits im 16. Jahrhundert begonnen hat und noch heute eine Lebensgrundlage für die Stadt darstellt, und der Abbau der anderen „Bodenschätze“ hat zahlreiche Spuren in der Landschaft um Ibbenbüren hinterlassen.

Diesen Spuren folgen vier „Bergbau-Wanderrouten“, die zusammen mit dem Naturpark TERRA.vita und dem Knappenverein entwickelt wurden.
Für jede der Bergbauwanderrouten gibt es zum Preis von 1,00 Euro bei der Tourist-Information Ibbenbüren einen Wanderführer mit Streckenskizze und ausführlicher Beschreibung der Strecken sowie der „Spuren“ des Bergbaus und der anderen Bodenschätze entlang der Strecke.
Am Startpunkt jeder Route befindet sich eine Übersichtstafel mit dem Verlauf der Strecke.Die folgenden Routen stehen zur Verfügung:

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Bergbau-Wanderroute Nr. 1 – Schafberg

Länge: ca. 11 km, Abkürzung über eine in der Karte gekennzeichneten Linie (über „Blomenkamp“) möglich.
Start der Route:
Morgensternschacht (Straße „Am Morgensternschacht“ nahe der
L 501 zwischen Ibbenbüren und Lotte/Osnabrück)
Stationen entlang der Strecke:
Morgensternschacht, Stollenmundloch Zeche Anneliese, Lichtloch 4 des Schafberger Tiefen Stollens, Schachtpinge der Erzgrube „Preußisch Meppen“, ehemalige Verladestelle der Pachtgrube Anneliese, Betriebsgebäude und Halde des Südschachtes der Erzgrube Hector, Mundloch des Permer Stollens, Mundloch der Stollenrösche des Permer Stollens, Wetter- und Pumpenschacht der Erzgruben Perm/Hector, Gedenkstätte Osterledde, Erzgrube Perm, Steinkohlen-Notbergbau Perm, Bergehalde der Pachtgrube Lina/Hammersen 2

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Bergbau-Wanderroute Nr. 2 – Dickenberg


Länge: ca. 17,4 km, teilbar, Abkürzungen möglich
Start der Route:
Ortsteil Dickenberg, Parkplatz der Hotels „Gasthof Dickenberg“, Rheiner Straße
Stationen entlang der Strecke:
Ziegelei Brockmann, Ziegelei Habbes, Tongrube, Ziegelei AKA Stradalit/Pflasterklinkerwerke, Zeche Bomberg, Hügelgrab, Barbarakirche, Mariannenschacht, Pommer-Esche-Schacht, Mundloch des Glücksburger Mittelstollens, Sandsteinbruch, Holländer Windmühle, Colonat Messe, Lucaskirche, Königliche Bannmühle, Abendsternschacht, Materialienhaus, Gergamtsgebäude, Wilhelmschacht, Frühe Gruben, Grube Sonnenschein.

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Bergbau-Wanderroute Nr. 3 – Buchholz


Länge: ca. 10 km
Start der Route:
Nördlicher Rand des Buchholzes, Parkplatz westlich der Ibbenbürener Straße (Hinweisschild „Bergbau Buchholz“)
Stationen entlang der Strecke:
Steinbecker Stollen, Alte Bergehalde, Steinbecker Gesenk, Altes Pingenfeld, Einzelpinge und Schachtpinge mit einer aus Naturstein gemauerten Schachtwandung, Rudolfschacht, Bergehalde Rudolfschacht, Simons Knapp, Sandsteinbruch/Tongewinnung, Historischer Förderturm/Buchholzer Schachtgebäude/Gedenkstein, Außenstellen: Steinbruch/Kalkofen/Alte Ruthemühle

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Bergbauwanderroute Nr. 4 – Zeche Oeynhausen

Länge: ca. 10 km
Start der Route:
Ibbenbüren, Hotel Leugermann, Osnabrücker Straße 33
Stationen entlang der Strecke:
Königsberg, Häuser für Bergbeamte, Beustschacht, Verwaltungsgebäude, Seilschacht, Schachtanlage von Oeynhausen, Erz im Rochusknapp, Sandsteinbruch Schwabe, Von-der-Heydt-Schacht, Ibbenbürener Förderstollen, Aufbereitung/Brikettfabrik, Außenstelle: Pumpenhaus am Lichtloch.

Weitere Informationen gibt es bei:
Stadtmarketing Ibbenbüren