Bad Friedrichshall stellt sich vor

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Bad Friedrichshall ist eine Stadt im Landkreis Heilbronn im Nordosten Baden-Württembergs (Deutschland). Sie entstand 1933 durch den Zusammenschluss der Orte Kochendorf, Hagenbach und Jagstfeld. 1972 wurde Duttenberg, 1975 Untergriesheim eingemeindet. 1992 bis 1998 wurde der Stadtteil Plattenwald im Rahmen eines Wohnungsbauprogramms des Landes Baden-Württemberg neu erbaut. Das Stadtrecht wurde 1951 an Bad Friedrichshall verliehen.

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Die Gemeinde hatte im Jahr ihrer Gründung 4.581 Einwohner. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die damals drei Bad Friedrichshaller Ortsteile Ziel von Jagdbomberangriffen und Artilleriebeschuss der von Westen her vorrückenden Amerikaner, wobei zahlreiche Häuser zerstört wurden und über 40 Tote zu beklagen waren. Ende 1945 hatte Bad Friedrichshall insgesamt 5661 Einwohner. Da Bad Friedrichshall mit unter 30 % im Vergleich zu anderen Gemeinden der Umgebung nur gering zerstört war, fanden viele Heimatvertriebene Aufnahme in der Gemeinde. Heute zählt Bad Friedrichshall 18.452 Einwohner (Stand August 2014).

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Mit dem Wachstum der Stadt siedelten sich in den 1950er Jahren zwar auch mehrere größere Betriebe an, die hunderte von Arbeitsplätzen schufen, doch waren bereits 1957 mehr als die Hälfte der in der Stadt lebenden Arbeitnehmer als Pendler an auswärtigen Arbeitsplätzen vor allem in Heilbronn und Neckarsulm beschäftigt, wodurch Bad Friedrichshall den Charakter einer Arbeiterwohngemeinde erhielt.

Auch kulturell hat Bad Friedrichshall viel zu bieten. Besichtigen Sie das Salzbergwerg oder lassen Sie die Tour durch eines der schönen Schlösser, zu Ihrem Highlight werden.

Herrliche Radtouren und schöne Wanderwege laden zum Entspannen und zu echten Naturerlebnissen ein. Hier erwartet Sie eine aktive Stadt im HeilbronnerLand. Fahren Sie mit dem Kanu den Fluss entlang, schnallen Sie Ihre Inliners an oder besuchen Sie das örtliche Solefreibad.

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