Amelsbüren

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Amelsbüren ist flächenmäßig der größte Stadtteil von Münster, da unter anderem auch die Bauernschaften Sudhoff, Loevelingloh und Wilbrenning zum Ort zählen. Damit gehören auch umfangreiche Waldgebiete wie die Davert und die Hohe Ward zu Amelsbüren. Urkundlich erstmals erwähnt im Jahre 1137 (Amelsbüren wurde Pfarrei), leitet sich der Name wahrscheinlich ab vom Bach Emmerbach, der durch den Ort fließt.

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Nach 1559 wurde der Ort mehrmals von Niederländern und Spaniern geplündert, 1587 kam es in Amelsbüren zu einer Schlacht zwischen einfallenden Spaniern und Bauern aus dem Münsterland. Nach dem Sieg zerstreuten sich die Bauern wieder, die Spanier brandschatzten Amelsbüren daraufhin.Auch unter dem Dreißigjährigen Krieg dürfte Amelsbüren gelitten haben, da es direkt an einem alten Heerweg lag.Nach zwei verheerenden Bränden 1716 und 1816 wurde das Dorf 1825 komplett neu errichtet, im Wesentlichen in seiner heutigen Form.Neben Läden für den täglichen Bedarf hat das umstrittene TierversuchslaborCovance Inc. seinen Deutschlandsitz in Amelsbüren und betreibt dort eines der größten Labore in Europa.

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Der Dortmund-Ems-Kanal führt durch Amelsbüren, bei Kilometer 57,5 gibt es eine Marina .Der größte Sportverein in Amelsbüren ist die DJK Grün-Weiß Amelsbüren mit rund 1400 Mitgliedern. Die Sportanlage Zum Häpper verfügt neben einem Rasen- und Ascheplatz sowie einer Rasenfläche (zirka drei Spielfelder groß; hinter dem Pastorenbusch) für Fußball auch über eine Gymnastikhalle, ein Beachvolleyballfeld, eine Bouleanlage und über einen Fitnessraum mit variabler Schießanlage. An der Tennisanlage Hördemannstraße stehen Mitgliedern acht Tennisplätze zur Verfügung. Außerdem bietet GWA Judo, Tischtennis und Schwimmen an.

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Der Reit- und Fahrverein Amelsbüren ist einer der ältesten Reitvereine Deutschlands (gegründet 1876) und hat zirka 400 Mitglieder. Der Verein unterhält seit 1974 eine Anlage auf dem Gelände Böckenhorst mit zwei Außenplätzen sowie einer Reithalle.

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